Wenn wir über das Gleichgewicht im System sprechen, erwähnen wir oft den Begriff der Gleichgewichtskonstante. Eine solche Konstante ist eines der grundlegenden Konzepte der chemischen Thermodynamik, die es ermöglicht, die Gleichgewichtszustände zwischen Reagenzien und chemischen Reaktionsprodukten zu beschreiben.
Aber warum sprechen wir über diese Konstante als unveränderliche Größe? Und wovon hängt sie nicht ab? Wir suchen in diesem Artikel nach Antworten auf diese Fragen.
Die erste Tatsache, die beachtet werden sollte, ist, dass die Gleichgewichtskonstante nicht von den anfänglichen Konzentrationen oder dem Druck der Reagenzien abhängt. Das mag ungewöhnlich erscheinen, aber es sind diese Ergebnisse, die durch eine Vielzahl von Experimenten und mathematischen Modellen erzielt wurden.
Es ist auch erwähnenswert, dass die Gleichgewichtskonstante nicht von der Größe des Systems oder dem Volumen des Reaktionsmischens abhängt. Dies bedeutet, dass die Gleichgewichtskonstante unabhängig davon, in welchem Stadium sich das Gleichgewichtssystem befindet - in großem Umfang oder im kleinsten Reaktionsgefäß - konstant bleibt.
Gleichgewichtskonstante: Faktoren sind nicht abhängig
1. Konzentration von Reagenzien und Produkten. Die Gleichgewichtskonstante wird nur direkt von den an der chemischen Reaktion beteiligten Substanzen bestimmt. Die Konzentration gemischter Reagenzien oder Produkte hat keinen Einfluss auf den Wert der Konstante.
2. Das Volumen des Systems. Unabhängig davon, welches Volumen das System einnimmt, bleibt der Wert der Gleichgewichtskonstante konstant. Eine Erhöhung des Systemvolumens kann die Konzentration von Reagenzien und Produkten verändern, hat jedoch keinen Einfluss auf den Wert der Konstante.
3. Der Druck. Wenn sich der Systemdruck ändert, bleibt der Wert der Gleichgewichtskonstante konstant. Ein erhöhter Druck kann das Reaktionsgleichgewicht in Richtung der Bildung von Produkten oder Reagenzien verschieben, hat jedoch keinen Einfluss auf die Größe der Konstante.
4. äußerer Faktor. Die Gleichgewichtskonstante ist unabhängig von externen Faktoren wie Beleuchtung, elektromagnetischen Feldern usw. Es wird nur durch die Art der chemischen Reaktion und die Temperatur bestimmt.
Daher ist die Gleichgewichtskonstante unter bestimmten Bedingungen eine Invariante und hängt nicht von Konzentration, Volumen, Druck und externen Faktoren ab.
Temperaturverhältnisse:
Die Gleichgewichtskonstante der chemischen Reaktion ist unabhängig von der Temperatur des Systems. Dies bedeutet, dass unabhängig davon, welche Temperatur im System eingestellt ist, die Gleichgewichtskonstante konstant bleibt.
Diese Regel ist ein grundlegendes Prinzip in der Chemie. Dies bedeutet, dass selbst wenn sich die Temperatur im System ändert, die Position des Gleichgewichts nicht von den Temperaturbedingungen abhängt. Dies ermöglicht die Festlegung starker Gesetze und Vorschriften bei der Untersuchung chemischer Reaktionen und ermöglicht Berechnungen, die die Ergebnisse von Reaktionen bei unterschiedlichen Temperaturen vorhersagen.
Gleichzeitig kann sich die Gleichgewichtskonstante ändern, wenn sich die Reaktionstemperatur ändert. Dies liegt daran, dass sich bei Temperaturänderungen die Aktivität und Konzentration von Substanzen im System ändern, was den Wert der Gleichgewichtskonstante beeinflusst. Selbst in diesem Fall hängt die Gleichgewichtskonstante jedoch immer von den Anfangsbedingungen des Systems und nicht von der Temperatur ab.
Stoffkonzentration:
Wenn sich die Konzentration von Reagenzien oder Reaktionsprodukten ändert, ändert sich die Gleichgewichtsposition. Die Gleichgewichtskonstante ist jedoch eine Konstante bei einer bestimmten Temperatur und einem bestimmten Druck. Es hängt nicht von der Konzentration der Substanz ab.
Somit spiegelt die Gleichgewichtskonstante das Verhältnis der Konzentrationen von Reagenzien und Reaktionsprodukten wider, die sich im Gleichgewicht befinden, ändert sich jedoch nicht an sich, wenn sich die Konzentration der Substanz ändert. Dies ermöglicht es Ihnen, die Richtung der Gleichgewichtsreaktionen und die optimalen Bedingungen für ihre Durchführung vorherzusagen.
Es sollte jedoch beachtet werden, dass eine Änderung der Konzentration der Substanz zu einer Verschiebung des Gleichgewichts in die eine oder andere Richtung führen kann, um die Veränderung auszugleichen. Dies wird als Le Chatelet-Prinzip bezeichnet und ist einer der Hauptgründe, warum die Gleichgewichtskonstante nicht von der Konzentration einer Substanz abhängt.
System-Druck:
Der Druck eines Systems kann als die Kraft definiert werden, die die Teilchen eines Systems auf seine Wände ausüben. Dies ist auf das physische Wesen des Drucks zurückzuführen - Kollisionen zwischen Teilchen und Wänden. Je mehr Kraft die Partikel auf die Wände ausüben, desto höher ist der Druck.
Interessanterweise hängt der Druck des Systems auch nicht von der Anwesenheit oder Abwesenheit eines Gravitationsfeldes ab. Dies bedeutet, dass der Druck unverändert bleibt, unabhängig davon, ob sich das System auf der Erde oder im Weltraum befindet.
Der Systemdruck kann durch verschiedene Faktoren wie die Änderung des Volumens, der Temperatur oder der Anzahl der Teilchen im System verändert werden. Im Gleichgewicht bleibt der Druck jedoch konstant, bis sich die Zusammensetzung des Systems oder die Bedingungen seiner Umgebung ändern. Dies liegt daran, dass die Geschwindigkeit der Kollisionen zwischen den Teilchen und den Wänden des Systems in allen Teilen des Systems im Gleichgewicht ist.