Zum Hauptinhalt springen

Gründe für die Beendigung der Herz-Lungen-Reanimation

Die kardiopulmonale Wiederbelebung (CPR) ist ein lebenswichtiges Verfahren, das entwickelt wurde, um die Durchblutung und Atmung eines Patienten in einem Zustand des Herzstillstands und der Atmung aufrechtzuerhalten. In einigen Fällen kann CPR jedoch unwirksam oder nutzlos sein, und Ärzte müssen entscheiden, sie zu beenden.

Ein wichtiges Kriterium für die Beendigung der CPR ist der Beginn des biologischen Todes des Patienten. Dies kann durch die kontinuierliche Abwesenheit eines Pulses für eine bestimmte Zeit bestimmt werden. Es gibt auch eine Reihe von klinischen Anzeichen, die auf die Irreversibilität des Prozesses hinweisen und keine Chance auf eine Wiederherstellung des Lebens haben. Dazu gehören physiologische Indikatoren wie fehlende Reaktion der Pupillen auf Licht, fehlende Reaktion auf Schmerzreize und Erweiterung der Pupillen.

Ärzte berücksichtigen auch mögliche Ursachen für Herz- und Atemstillstand. Wenn sie einen lebensunverträglichen Faktor wie irreversible Organschäden oder schwere systemische Infektionen feststellen, kann die CPR gestoppt werden. Ärzte berücksichtigen auch das Risiko-Nutzen-Verhältnis von fortgesetzten Wiederbelebungsmaßnahmen. Wenn die Chancen auf eine erfolgreiche Wiederbelebung des Patienten sehr gering sind, kann die Beendigung der CPR die richtige Entscheidung sein, um die Würde und Lebensqualität des Patienten zu erhalten und ihm in den letzten Phasen seines Lebens Komfort zu bieten.

Wann sollte die Herz-Lungen-Reanimation gestoppt werden?

Das erste Kriterium, das darauf hinweist, dass CPR gestoppt werden muss, ist die fehlende Wirkung der durchgeführten Aktivitäten. Wenn nach längeren Wiederbelebungsversuchen keine Anzeichen für eine Wiederherstellung der Herzaktivität und Atmung vorliegen, können Ärzte entscheiden, die CPR abzubrechen.

Das zweite Kriterium ist der Beginn des biologischen Todes. Wenn die Überwachungstools ein völliges Fehlen von Herz- und Hirnaktivitätssignalen zeigen, deutet dies auf einen biologischen Tod hin, und die CPR kann gestoppt werden.

Das dritte Kriterium sind medizinische Bedingungen, bei denen CPR unwirksam oder bedeutungslos ist. Wenn beispielsweise ein Patient irreversible Organschäden hat, die nicht mit dem Leben vereinbar sind, oder wenn das Endstadium einer Krankheit eingetreten ist, kann die Beendigung der CPR in Betracht gezogen werden.

Die Untersuchung des Protokolls zur Beendigung der CPR ist ein wesentlicher Bestandteil der Ausbildung von Ärzten und Intensivmedizinern. Sie müssen bereit sein, fundierte Entscheidungen darüber zu treffen, wann sie CPR stoppen sollen, und den Patienten in dieser schwierigen Situation mit angemessener Sorgfalt und Unterstützung zu versorgen.

Kriterien für die Bestimmung der Kündigungszeit

  • Dauer der Wiederbelebungsmaßnahmen: In der Regel wird die Reanimation innerhalb von 30 Minuten durchgeführt, insbesondere wenn es günstige Faktoren für das Überleben des Patienten gibt. Die Dauer kann jedoch abhängig von den Umständen und dem Zustand des Patienten auf eine Stunde verlängert werden.
  • Kein Ergebnis: Wenn der Patient nach längerer Wiederbelebung keine Herzaktivität hat (kein Puls) und es keine Anzeichen für eine elektrische Aktivität des Herzens im EKG gibt, kann dies als Kriterium für die Beendigung der Wiederbelebungsmaßnahmen dienen.
  • Irreversibilität pathologischer Veränderungen: Wenn irreversible pathologische Veränderungen in den Organen und Systemen des Körpers bestätigt werden (z. B. irreversible Hirnschäden), kann dies auch ein Grund sein, die Wiederbelebung zu beenden.
  • Zustimmung des Patienten oder seiner Vertreter: Wenn der Patient in seinem Willen eine Ablehnung der Wiederbelebung im Voraus festgestellt hat oder seine Vertreter sich gegen die Fortsetzung der Wiederbelebung aussprechen oder ungeduldig sind, sie zu beenden, kann dies auch bei der Bestimmung des Zeitpunkts für die Beendigung der Wiederbelebung berücksichtigt werden.

Die Bestimmung der Absetzzeit für die Herz-Lungen-Reanimation erfordert Genauigkeit und basiert auf medizinischen Protokollen und akzeptierten Standards. Es ist wichtig sich daran zu erinnern, dass jeder Patient und jede Situation einzigartig ist, daher muss die Entscheidung, die Wiederbelebung zu beenden, von einem medizinischen Fachpersonal getroffen werden, unter Berücksichtigung aller verfügbaren Daten und Besonderheiten des jeweiligen Falles.

Momente, die auf die Notwendigkeit hinweisen, die Reanimation zu stoppen

Ein Kriterium ist der Mangel an elektrischer Aktivität des Herzens, bekannt als Asystolie, die sich nicht für elektrische oder mechanische Stimulation eignet. Ärzte überprüfen die elektrokardiographische Aktivität des Herzens (EKG) und das Fehlen eines Pulses am Patienten.

Ein weiteres Kriterium ist die Begrenzung der Wiederbelebungszeit. Ärzte und Spezialisten empfehlen in der Regel, die Reanimation für 20 bis 30 Minuten fortzusetzen. Wenn es nach dieser Zeit keine positiven Veränderungen gab, kann ein Stopp in Betracht gezogen werden.

Auch Ärzte achten auf den Zustand des Patienten als Ganzes. Wenn der Patient nicht auf äußere Reize reagiert, keine Anzeichen von Bewusstsein zeigt und keine verständlichen oder zweckmäßigen Bewegungen zeigt, kann dies ein Hinweis darauf sein, dass die Reanimation abgebrochen werden muss.

Alle diese Kriterien müssen von Ärzten und Spezialisten sorgfältig ausgewertet und berücksichtigt werden, um die richtige Entscheidung über den Stopp der Wiederbelebung zu treffen. Jeder Fall muss separat und entsprechend den individuellen Eigenschaften des Patienten behandelt werden.